BDSA » Blutiger DungeonSlayers Abend
Meine rollenspielerischen Anfänge liegen irgendwo im Jahr 1986, da war das Schwarze Auge gerade mal zwei Jahre alt und ich hab meine Eltern überredet mir das auf dem Flohmarkt zu kaufen.
Wenn sich jemand erinnert: DSA bestand aus sechs Attributen, sechs Typen (Rassen mit Klassen gab es noch nicht) und das wars auch schon fast. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an die “OrkGoblin-Vergewaltigung” (Die hab ich nicht mal als achtjähriger erkannt!). Das durchwandern der Dungeons war pures Hack and Slay, denn keinen Held interessierte ersthaft was zum Henker Gareth oder Havenna ist. Dann irgendwann wurde es aber kompliziert, nach Waffenboxen und Regionalbox endete das irgendwann mit regelrechten Detailfetischismus, der bis heute seine Gleichen nicht gefunden hat.

Nun kommt aber die Gegenbewegung, ein “Back-to-the-roots”, nach dem Motto Weniger ist mehr. Ich habe hier meine goldenen Kelch in Dungeonslayers gefunden. DS nennt sich selbst ein altmodisches Rollenspiel, was aber wohl etwas so korrekt ist wie die Aussage, Linux wäre ein altmodisches Betriebssystem, denn es (DS) bietet eine einfache und offene Struktur unter CC-Lizenz, die jeder so einfach oder kompliziert halten kann wie gewünscht. Das Forum quillt regelrecht über voll guter neuer Ideen und der Macher Christian Kenning ist immer mit seinem Team zur Stelle um weiter zu helfen. Besonders schön: Trotz CC und Jeder-Darf-Mitmischen, wirken alle Regelwerke sehr professionell designt und wurden in anderen Sprachen schon von professionellen Verlagen aufgelegt (derzeit auf deutsch, englisch, französisch, spanisch und italienisch).
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Wo sind eigentlich die Miniaturen hin?
Als es sie gab, da haben sie mich nicht interessiert – jetzt wo ich welche suche, gibt es sie (fast) nicht mehr – die DSA-Miniaturen.

In meiner Rollenspiel-Gruppe versuchen wir in der letzten Zeit die Kämpfe mit Miniaturen darzustellen. Gerade mit dem DSA 4 bietet sich eine solche Darstellung ganz gut an. Die Helden sind dann gerne mal Lego- oder Ü-Eier Figuren. Die Gegner hingegen sind quaderartige Dinger mit komischen Punkten oder Zahlen drauf. Das ist nicht wirklich schick und ich habe auch den Eindruck, dass den Spielern die Identifikation mit diesem Heldenbild nicht so richtig gefällt und ständig wird gefragt, welcher Würfel denn jetzt der Magier ist und welcher der Pirat. Was muss also her?! Passende Miniaturen der Helden. Und da habe ich mich mal auf die Suche gemacht.
Wohl wissend, dass es jetzt eine überarbeitete Version von der DSA Tabletop-Variante Armalion gibt, wollte ich nach den entsprechenden Figuren Ausschau halten. Mein lokaler DSA-Dealer (Limbus Spiele in Bremen/Neustadt) hat durchaus noch eine gewisse Auswahl an Miniaturen – die wichtigsten Helden sind leider bereits vergriffen *grummel*. Mein Versuch die Miniaturen-Box “Archetypen des Schwarzen Auges 1 & 2″ zu bekommen, sind bisher gescheitert. Die Boxen sind wohl auf ewig vergriffen.
Bei meiner Recherche habe ich herausgefunden, dass Imp´s Shop wohl doch noch Einzelfiguren liefern kann (als UK-Import).
Stand Sommer 2008! Preise in Euro! Hier gibt’s noch den Großteil der DSA-Figuren zum Bestellen, Lieferzeit ca. 2-3 Wochen! Da die Formen ins Ausland verkauft wurden mit englischen Bezeichnungen, deutsche Namen siehe unten bei Bedarf!
Wer also jemand, genau wie ich, auf der Suche nach Armalion-Figuren ist, könnte hier vielleicht fündig werden. Ich werde auf jeden Fall weiterhin ausschau nach den “Archetypen des Schwarzen Auges” halten.
5 Stempel für einen offiziellen Helden
Ach wie schön wäre es doch, wenn mein Alter Ego Jella nicht nur in meiner kleinen Rollenspielgruppe für Unruhe sorgen würden … Wie schön wäre es, wenn die gute Jella im offiziellen Aventurien mit ihrer Anmut und Heldenhaftigkeit Geschichte schreiben würde. Ein Traum – sicherlich – der nun, nicht nur für Jella, wahr werden könnte.
Wie man auf alveran.org und im Blog von Michael Masberg nachlesen kann, gibt es nun die Möglichkeit seinen Helden in die offizielle DSA-Welt zu bringen. Hierfür muss der Held an fünf Spielrunden bei fünf verschiedenen Alveraniaren (die offiziellen Meister des Schwarzen Auges) teilgenommen haben. Hat der Held ein solches Abenteuer zumindest überlegt, erhält der Spieler auf dem Heldendokument einen Stempel und die Unterschrift des Alveraniar. Sobald man mind. fünf Stempel gesammelt hat, kann man das Heldendokument an die Redaktion von Ulisses senden und der Held wird in einen der künftigen Publikationen (ob Abenteuer oder Aventurischer Bote) eingebaut werden. Die Aktion ist wohl schon zur FeenCon gestartet.
Da ich es wohl aus zeitlichen Gründen nicht schaffen werde an diesen Spielrunden teilnehmen zu können, wird die gute Jella wohl nur eine Legende in meiner Spielrunde bleiben. Vielleicht hilft es ja auch, wenn ich Anton Weste oder Uli Lindner so lange in den Ohren liege, dass sie Jella mit in ein Abenteuer einbauen sollen, bis sie aufgeben und es tatsächlich tun.
Mich würde interessieren, ob jemand von Euch einen solchen Stempel gesammelt hat. Wenn dies der Fall sein sollte würde ich gerne das entsprechende Dokument mal sehen. Über Feedback würde ich mich sehr freuen.
Olaf
Jellas Tagebuch: Auf Burg Falkenwind
Achtung Spoiler: Wieder ein Beitrag zur Kampagne Im Schatten Simyala. Wer die Kampagne als noch als Spieler erleben möchte, sollte hier nicht weiterlesen. Alle Meister und Spieler aus meiner Gruppe sind recht herzlich eingeladen.
Eintrag vom 4. Rahja 1023 BF:
Es gibt Tage an denen man sich fragt, was Satuaria mit uns plant. Gerade noch rechtzeitig konnten wir Traviane von Falkenwind zur Hilfe eilen und nun …
Aus Jellas Tagebuch: Wie sage ich es ihnen nur
Der Folgende Beitrag enthält Spoiler zur Abenteuer-Kampagne “Im Schatten Simyala”. Wer die Kampagne als noch als Spieler erleben möchte, sollte hier nicht weiterlesen. Alle Meister und Spieler aus meiner Gruppe sind recht herzlich eingeladen.
Eintrag vom 3. Rahja 1023 BF:
Wie sage ich es Ihnen nur?
Ich kann verstehen, dass meine Freunde mir nun nicht mehr über den Weg trauen – schließlich habe ich sie aus ganz Aventurien nach Gareth bestellt um sie dann zu bitten ein paar Fässer in ein kleines Dorf in der Nähe des Reichsforst zu transportieren – kein wirklicher Grund.
Jellas Brief: Es geht wieder los!
Endlich ist es wieder so weit. Meine Gruppe trifft sich am Sonntag, den 20. Januar wieder zum lustigen Beisammensein und wir spielen nach langer Pause wieder ein Gruppenabenteuer. Was wir genau spielen werden, möchte ich als Meister heute noch nicht bekannt geben. Ich kann schon verraten, dass wir vielen bekannten Persönlichkeiten in Aventurien begegnen werden und wir noch nicht das „Jahr des Feuers“ erreicht haben. Hier könnt Ihr aber noch einmal den Brief von Jella an Ihre Freunde lesen:


