Feuertag, den 1. Efferd 1034 Bosparans Fall

Exkurs: “BrikWars” – Ein Beispiel

Wie schon am Montag versprochen komme ich nun zum Beispiel eines kleinen BrikWars-Gemetzels:

 

Wir schreiben also das frühe Mittelalter und Robin und seine Geächteten machen nach einem anstrengenden Tag auf der Wanderschaft (was nicht weiter verwunderlich ist, wenn man keine Kniegelenke hat)  in der Ruine des Klosters zu Walesby Rast. Leider blieb dies nicht unbemerkt, denn der dritte Sohn des Earl von Newark hat auf seiner Patrouille unsere tapferen Helden entdeckt. So entbricht ein wilder Kampf und wir beobachten wie Nasir und Sgt. Thomas Heddely sich plötzlich gegenüberstehen.

 

Nasir ist am Zug und bewegt sich seine vollen 5 Inch auf Thomas zu. Das ist eine seiner beiden Aktionen (Bewegen und Angriff), die er in beliebiger Reihenfolge ausführen kann. Sofort greift er mit seinem ersten Schwert an! Um zu treffen muss er mit seinem Skill (1W6) über den Use-Wert des Schwerts (2) kommen. Thomas trägt ein Schild sagt deshalb ein Parade an. Nasir schlägt zu und trifft mit einer 3. Der Schaden eines Schwertes ist auch 1W6 – diesmal 5.

Thomas reißt seinen Schild hoch, zum Parieren muss er über den Use-Wert des Schildes (2) und die Attacke von Nasir (3) kommen, was auch immer höher ist. Er würfelt eine 3 und der Schild fängt 1W6 zusätzlichen Schaden ab. Mit einer 2 plus der Armor 4 hat er Glück, da 6 mehr ist als die 5 Schaden.

 

Thomas hat pariert, damit steht ihm keine Counterattacke zu und Nasir schlägt sofort mit dem zweiten Schwert zu. Mit einer gewürfelten 1 geht hat er sich aber verschätzt und schwingt weit vorbei  – ein kritischer Patzer, den man beliebige dramatisch gestalten könnte, aber wir mögen ja unseren Helden!

Diesmal darf Sgt. Thomas aber seine Counterattacke ausführen. Sein Hammer ist etwas schwerer zu führen, deshalb ist der Use-Wert 3. Er macht einen „Angry Inch“ zurück, weil er Nasir zu nahe steht, um ihn mit der Spitze zu treffen und sticht gnadenlos zu! Mit einer 2 allerdings auch gnadenlos daneben.

 

Nun ist Thomas am Zug und attackiert mit einer „4“. Nasir ist verzweifelt und entscheidet sich einer Riposte, d.h. er pariert und mit der einen Waffe und attackiert gleichzeitig mit dem zweiten Schwert, dafür nimmt er aber auf ALLE Würfe einen Malus von 1 hin. Die Parade gelingt ihm locker mit einer 5-1, denn er muss ja nur mindestens 4 würfeln. Sofort im Anschluss folgt die Attacke, ohne das Thomas mit seinem Schild hätte stoßen können. Nasir würfelt eine 4, damit gelingt die Attacke und es geht mit dem Schaden weiter. Mit einer natürlichen 6, darf er weiterwürfeln (kritischer Treffer), zusammen mit der zweiten 5 macht das 11 Schaden (-1 wegen der Riposte). Da hilft auch nicht der Versuch zu parieren. Thomas patzt kritisch (1), der Schild fliegt beiseite und der ehemalige Sergeant findet ein tragisches aber unterhaltsames Ende in der Ruine zu Walesby.

Wo weit so gut! Zum einen ist die Riposte schon die komplizierteste der möglichen Aktionen, zum Anderen bietet das Regelwerk natürlich noch taktische Feinheit wie Reiterangriffe, kombinierte Attacken oder Geländevorteile. Damit sollte klar sein, jeder kann es so kompliziert machen wir er möchte. Zusätzlich gibt es noch Figuren mit besseren Skillwerten (Offiziere und Helden) und und und….

 

Viel Spaß beim Wiederentdecken eurer LEGO-Schätze.

Rohalstag, den 30. Rondra 1034 Bosparans Fall

Welche Zauber ein Held braucht ist abhängig vom Spielertypen?!

Im Blog von Arkanilium (Arkanil.de) wird gerade über folgendes Thema diskutiert: “15 aus 300 – Welche Zauber braucht ein Held?”.

Etwa 300 Zaubersprüche gibt es in der Welt des Schwarzen Auges. Für jede erdenkliche Gelegenheit existiert eine magische Formel. Es gibt allseits bekannte und weit verbreitete Sprüche, es gibt die Standardzauber für die jeweilige arkane Spezialisierung, es gibt ausgefallene Sprüche für exotische Magiekundige und es gibt mächtige, geheimnisvolle und, wenn überhaupt, nur einigen Verhüllten Meistern bekannte Zauber.

Trotz dieser großen Fülle an Zauberformel kommen im alltäglichen Spiel nur wenige Sprüche zum Einsatz. Zumindest in den Gruppen, die ich kenne.

Zu Beginn von DSA gab es nur eine Hand voll Zauber, dann kam mit DSA 2 das Buch der elfmal elf Zauber. Mit dem Codex Cantiones und dem Liber Cantiones kamen zu den neuen magischen Heldenklassen entsprechende Zauber dazu bzw. wurden alte Sprüche ein wenig abgewandelt, sodass man nun tatsächlich auf deutlich über 300 Sprüche kommt. Ob man von diesen Zaubern nun tatsächlich nur 15 elementare Zauber benötigt, kann man meiner Meinung nach, nicht so einfach beantworten.

Grundsätzlich sind viele Situationen mit einer entsprechenden Auswahl von Zaubern zu lösen. Da wäre ein effektiver Schadenszauber, eine Art von Beherrschung, ein Heilzauber, Licht und etwas womit man eine Tür aufbekommt.

Betrachtet man dies also auf eine taktische Art, sollte dies tatsächlich mit den im Artikel genannten Zaubern sehr gut möglich sein. Verbindet man diese Feststellung mit den Spielertypen nach Robin Laws mag dieser Ansatz für
die Spielertypen Taktiker, Powergamer, Butt-Kicker und vielleicht auch dem Casual-Gamer passen.

Jedoch behaupte ich mal, dass der Method Actor oder der Storyteller mit der Beschränkung auf wenige Zauber auf Dauer nicht zufrieden sein wird. Wenn ich beispielsweise eine Hexe spiele, bevorzuge ich den Zauber Hexenspeichel, obwohl der Zauber Balsamsalabunde im Bezug auf Kosten/Nutzen deutlich effektiver ist. Ich stelle mir Hexenspeichel so vor, dass der Zaubernde mit dem Opfer leidet und gerne helfen möchte und aus lauter Verzweiflung dessen Wunden küsst – eine sehr passende Darstellung für die Emotionalität einer Hexe. So passt das Gegenstück Hexengalle ideal zum Wesen einer Hexe, auch wenn ein Ignifaxius als Kampfzauber widerum deutlich effektiver ist.

Des Weiteren hat man durch eine große Anzahl von Zaubern mehr Abwechslung, schließlich möchte ich nicht immer wieder die gleichen Zauber wirken?! Zugegeben, in manchen Situationen kann das Charakterspiel nebensächlich sein, dann greife ich auch zu den Klassikern – dennoch möchte ich jeden DSA-Spieler dazu animieren möglichst viele verschiedene Zauber einzusetzen.

Praiostag, den 29. Rondra 1034 Bosparans Fall

Brikwars – Kinder rückt die Legos raus!

Es ist das leidliche Dilemma: Papa und Tapletopper zu sein ist nicht einfach. Beim der Wohnungsunion habe ich zwar meine Legos retten können (unter Androhung von Scheidung und mysteriösen Todesfällen, für die mich kein Gericht der Welt verurteilen würde), musste aber auf die öffentliche Zurschaustellung meiner Miniaturen verzichten (ebenfalls unter Androhung von Scheidung und mysteriösen Tod…..). Jetzt gibt es mit Brikwars aber eine Möglichkeit, sozusagen „Under-Cover“ wieder mal Tabletops zu spielen.

„Jetzt“ ist vielleicht etwas missverständlich beruht die aktuelle Fassung von BrikWars doch auf einer 2001er Version, die 2005 das letzte Mal umfassend überarbeitet wurde. Tabletop-System ist prinzipell schon die falsche Herangehensweise an BrikWars, denn der Grundsatz lautet „Have Fun!“  Dies zeigt sich schon in den ersten zwei Regeln:

1) The Law of Fudge

Die „Toffee“-Regel besagt mit unglaublich vielen Worten, dass man alles ignorieren sollen, was nicht direkt wichtig ist, um den Verlauf des Spiel dreckig, blutig oder spaßig zu gestalten.

2) What I Say Goes

Sinngemäß wohl mit dem kindlichen „Was ich sage zählt“ zu vergleichen. Sollte es eine Situation geben, die unklar ist oder diskussionsbedürftig wirkt, darf jeder Spieler eine Behauptung aufstellen und mit einem W6 würfeln. Die höchste Zahl gewinnt und „Was gesagt wurde zählt“ und zwar so wie es gesagt wurde!

Die Regeln sind entsprechend einfach gestaltet und erlauben eigentlich alles, was einen Sechsjährigen auch nicht stören würde. Ritter mit Laserkanonen gegen Killer-Postboten auf Drachen? Passt! Absolute Vergleichbarkeit der „Armeen“ ist möglich aber nicht zwingend möglich. Jede Figur besitzt einen CP-Werte (CP = Construction Point). So kostet eine normale Figur halt 4CP, ein Soldat mit Speer und Schild schon 4+3+1 = 8 CP. Vorzugsweise greift man aber in die LEGO-Box und schaut was man findet. Apropro LEGO: Natürlich beschränkt sich BrikWars nicht auf LEGO, sondern ist kombinierbar mit Produkten von MegaBloks, Best Lock oder Little Armory.

Old-School LEGO

 

In diesem Fall sieht man beispielweise zwei kleine Skirmish-Truppen:

Die Ritterschaft – 49 CP
Ritter (Reiter, Rüstung, Lanze[M], Schild) 9 CP
Sgt. (Hammer [M],Schild) 8 CP
2x Soldat (Speer[M]) 14 CP
2x Schütze (Kurzschwert[S], Kurzbogen[S]) 18 CP
Banditen – 50 CP
Anführer (**, Kurzschwert[S], Kurzbogen[S]) 12 CP
Hauptmann (2 Kurzschwerter[S]) 8 CP
Maid (Stab[M]) 7 CP
Schütze (Kurzschwert[S], Kurzbogen[S]) 9 CP
Bandit (Gr. Axt [M]) 7 CP
Bandit (Hammer [S], Schild) 7 CP

 

Wie zeige ich am einfachsten wie BrikWars funktioniert? Am besten mit einen kleinem Exkurs! Und ums unnötig spannender zu machen, kommt der erst übermorgen :)

Für die meisten Rollenspieler hört es dazu wie das Regelwerk und die Würfel: das Futtern beim Rollenspielabend. Hier werden meist Pizzen (oder sagt man jetzt Pizzas?!) verspeist, Chips verschlungen und dazu literweise Bier und Cola getrunken. Diesem Thema möchte ich mich in einer Miniserie widmen. Es geht in diesem ersten Beitrag um für die Heldendokumente risikoarme Nahrung. In den späteren Beiträgen werde ich dann einen engeren Bezug auf DSA nehmen und ein paar Food/Trink-Handouts vorstellen (mit Rezepten).

Fangen wir erst mal mit den Basics an. Zu den Klassikern am Spieltisch: den Süßigkeiten und Knabbersachen. Ich persönlich bevorzuge Kartoffelchips – meine bessere Hälfte bevorzugt eher Yoghurt-Gums. In einem aufopferungsvollen Selbstversuch habe ich nun einmal Yoghurt-Gums, Yoghurt Tropicale und Jogger-Gums getestet, welche mir freundlicherweise von Katjes zur Verfügung gestellt worden sind.

Yoghurt Gums

Testergebnis: Lecker. Komischerweise konnte ich keine einzige Erdbeere der Yoghurt-Gums in der Packung entdecken, was wohl aber daran liegt, dass es sich bei den Erdbeeren um die Lieblingssorte meines Schatzes handelt und ich einfach zu langsam war. Ein besserer Rollenspieler bin ich dadurch zwar nicht geworden, aber lecker war es.

Yoghurt Tropicale

Für die Südmeer-Abenteuer empfehle ich die Yoghurt Tropicale um den richtigen Flair zu erhalten. Auch hier lautet mein Testurteil sehr lecker. Lediglich eine Sorte in der Packung war nicht so mein Fall, welche dann aber schnell von den Mitspielern vertilgt worden ist – so schnell, dass ich mir nicht mal die Sorte merken konnte.

Jogger-Gums

Im letzten Teil des Selbstversuchs haben wir uns den Jogger-Gums gewidmet. Ich persönlich konnte nicht feststellen, dass der enthaltene Traubenzucker mich nun sportlicher gemacht hat oder dass ich schneller denken kann. Die Kombination aus Schaumgummi und Fruchtgummi gefällt mir sehr gut. Auch bei dieser Sorte konnte ich keine Abneigung feststellen – sehr lecker.

Fazit: Alles lecker

So, nun haben wir herausgefunden, dass Süßigkeiten lecker schmecken – welch überraschung. Beim Test haben sich aber noch andere Vorzüge gezeigt. Durch den Verzehr von Jogger und Yogurt Gums ist das Heldendokument nicht in Mitleidschaft gezogen worden. So können sich beispielsweise Chipskrümel unvorteilhaft auf das Papier auswirken. Somit sind die Gums eine clevere Alternative zu den immer noch sehr leckeren Chips. Durch den Verzicht von Gelatine können die Yugurt Gums auch von Vegetariern im Rollenspiel effektiv eingesetzt werden.

So, genug von den Süßigkeiten – in weiteren Beiträgen geht es dann um Food-Handouts…

Markttag, den 21. Rondra 1034 Bosparans Fall

Kleine Helden der Kindenheit im Rollenspieleinsatz

Auch wenn es beim Rollenspiel “Das Schwarze Auge” (im Gegensatz zu anderen Systemen wie z.B. Savage Worlds) nicht unbedingt zum Kern des Spiels gehört, Kämpfe mit Minitaturen nachzustellen, kann dies manchmal recht hilfreich sein, um taktische und strategische Elemente ins Spiel zu bringen. Wenn man sich bei der Simulation von Kämpfen nicht auf herkömmliche Pöppel oder andere Ersatzgegenstände wie Würfel etc. zurückgreifen möchte, greifen die meisten Rollenspieler zu entsprechenden Miniaturen. Einige Spieler begeben sich auf die Suche nach passenden Minis, was ein schwieriges Unterfangen sein kann.

Die DSA-Miniaturen werden schon seit geraumer Zeit nicht mehr (in Deutschland) hergestellt und in den Läden gibt es nur noch Restbestände. Auch muss man sagen, dass einige Figuren tatsächlich keine Meisterstücke waren. Da fällt mir spontan die ursprüngliche Hexe ein, die war echt keine Schönheit.

kleine Lego-Helden

kleine Lego-Helden

Eine sehr schöne Alternative besitzen die meisten von uns schon seit der frühen Kindheit – ich spreche hier von den “zeitlosen” Lego-Figuren. So habe ich mich ein wenig umgeschaut und schon eine gute Auswahl an Legofiguren gefunden, welche auf ihren Einsatz auf dem Schlachtfeld warten. So bin ich sehr stolz darauf, auch eine Hexe gefunden zu haben, obwohl ich eigentlich immer gedacht habe, dass meine Hexe nicht gerade grün im Gesicht ist – egal – legotypisch kann der Kopf natürlich ausgetauscht werden.

Was noch ein wenig schwierig ist, sind exotische Heldentypen, Ork oder Goblins zu finden. Frisch auf den Markt gekommen ist die Sammlerfigur eines Elfen. Die Figur ist aber nicht ganz einfach zu bekommen, da sie nur in einer Überraschungstüte (Serie 3) erhältlich ist. Man kann die Figuren teilweise durch ausgeprägte Austattungsgegenstände z.B. Hexenbesen durch die dicke Folientüte ertasten oder man geht einfach zu Ebay. Als weitere Ergänzung zu den Figuren wäre natürlich alles von Lego Kingdoms zu empfehlen. Wer noch weiter gehen möchte, sollte sich das Tabletop-Regelwerk Brikwars für Lego anschauen.

Mich würde interessieren, ob Ihr auch schon mal Lego-Figuren im Rollenspiel eingesetzt habt?! Freu mich auf Feedback.

Wassertag, den 18. Rondra 1034 Bosparans Fall

Was man Rollenspielern nach Weihnachten schenkt 2010 – Teil 2

Oft vergeht die Zeit schneller als man denkt und schon ist Weihnachten vorbei und der versprochene Beitrag mit dem zweiten Teil der Geschenketipps ist immer noch nicht fertig geschrieben. Nun hat sich der Weihnachtstrubel gelegt und ich möchte Euch meine Tipps nicht vorenthalten. Das nächste Weihnachtsfest kommt bestimmt und man kann sich zwischendurch ja auch mal was gönnen.

Hörspiel und Hörbuch

Ich mag ja Hörspiele und Hörbücher. Auch die Tatsache, dass ich dabei einschlafen kann, ist kein Indiz dafür, dass ich eine Geschichte langweilig finde. Die drei Fragezeichen sind das beste Beispiel dafür, welche ich aber an dieser Stelle nicht weiter vorstellen möchte.

Berge des Wahnsinns

Ja, auch in dieser Kategorie möchte ich wieder etwas von H.P. Lovecraft vorstellen. In der Hörspiel-Reihe “Gruselkabinett” ist 2010 das zweiteilige Hörspiel “Berge des Wahnsinns” erschienen. Das Hörspiel ist wirklich sehr gut gemacht, spannend und die Sprecher wissen auch zu überzeugen. Wer damit dem Mythos näher kommen möchte, sei gewarnt, dass in dieser Interpretation der Geschichte Begriffe wie “Die Großen Alten”, “Cthulhu” oder “Necronomicon” nicht vorkommen.

Darkside Park

Auf diesen mehrteiligen Horror/Mystery Thriller von Ivar Leon Menger bin ich von Greifenklaue aufmerksam gemacht worden. Eine wirklich sehr spannende Geschichte(n) mit sehr guten Sprechern wie z.B. die deutsche Stimme von Kevin Spacey: Till Hagen. Die erste Staffel ist auf der Webseite kostenlos zu hören und mit 18 Folgen ist die Serie abgeschlossen. Bevor ich also zu viele Worte über diese Serie verliere – einfach reinhören und/oder kaufen.

Brettspiele

Zu den Klassikern unter dem Weihnachtsbaum gehören auch bei mir die Brettspiele. So gab es auch in diesem Jahr das ein oder andere Spiel, welche ich mir zum Teil auch selbst geschenkt habe:

Dungeon Lords

Wer erinnert sich noch an das kultige Computer-Spiel Dungeon-Keeper bzw. Dungeon-Keeper 2? Da gibt es jetzt etwas neues. Ich rede nicht von dem PC-Spiel “Dungeons” sondern von einer sehr gelungenen Brettspiel-Variante. In Dungeon Lords geht es darum:

Dungeon Lords ist ein Spiel für 2 bis 4 aufstrebende Dungeon Lords. Sie werden Tunnel graben, Gold schürfen, Monster anwerben, Fallen aufstellen und sich um all die Dinge kümmern, die einen ordentlichen Dungeon ausmachen. Manchmal müssen Sie richtig böse werden, um zu bekommen, was Sie wollen – doch je böser Sie werden, desto stärkere Helden werden von Ihrem Dungeon angelockt, um zu vernichten, was Sie mühsam aufgebaut haben. Am Ende zählt, was Sie mit der Konstruktion und Verteidigung Ihres Dungeons erreicht haben – und vielleicht auch ein paar Ehrentitel, die Sie erworben haben
http://www.spiele-check.de/7678-Dungeon_Lords.html

Revolution!

Revoltion Es wird Zeit für einen politischen Wechsel in der Stadt – es wird Zeit für Revolution! In diesem Spiel treten der grüne, gelbe, rote und blaue Revoluzzer gegeneinander an, um ihrerseits den größten Einfluss in der Stadt zu gewinnen. Ziel jedes Spielers ist es, an den verschiedenen Orten in der Stadt die meisten Anhänger zu platzieren und somit die entsprechenden Siegpunkte zu holen. Die Mittel sind selbstverständlich stilecht: Hier dürfen wichtige Persönlichkeiten der Stadt bestochen, erpresst und mit Gewalt bedroht werden. Wer den Persönlichkeiten in einer Runde am meisten Argumente auf den Tisch legt (Gewalt ist hier tatsächlich eine Lösung), gewinnt dessen Einfluss und darf einen seiner Anhänger an der jeweiligen Wirkungsstätte platzieren. Das Spannende bei diesem Prozedere ist die Art und Weise wie Argumente ausgespielt werden: Jeder Spieler verteilt seine Einflusspunkte (also Geld, Erpresserbriefe bzw. Gewalt) geheim, anschließend wird verglichen wer den höchsten Druck auf die jeweilige Person ausübt. Die Regeln von Revolution sind denkbar einfach und sind in wenigen Minuten zu erklären. Nach einer knappen Stunde steht meist ein Sieger fest und es darf gerne eine neue Runde beginnen.

Ach, ich könnte sicherlich noch das ein oder andere Produkt vorstellen, vertage dies aber auf das nächste Weihnachtsfest. Ich hoffe es waren ein paar nützliche Tipps dabei – würde mich über Feedback freuen…

Markttag, den 14. Rondra 1034 Bosparans Fall

3 Jahre später: der 200. Beitrag

3 Jahre BDSA Kinder, wie die Zeit vergeht. Es kommt mir so vor, als ob ich gerade erst letzte Woche über das angekündigte Drakensang geschrieben, da sind schon mehr als drei Jahre vergangen und zwischen meinem ersten Beitrag und diesem liegen 198 andere mehr oder weniger sinnvolle Hirnergüsse.

Leider muss ich feststellen, dass die Frequenz der Beiträge in den letzten beiden Jahren gesunken ist – waren es im ersten Jahr 100 Beiträge, habe ich nun für die gleiche Anzahl ein Beiträgen die doppelte Zeit gebraucht – aber wen interessiert das schon.

Vor ziemlich genau drei Jahren habe ich meine ersten Erfahrungen mit der Blog-Software WordPress gemacht und das Plugin “Aventurien Zeit” für WordPress geschrieben. Dieses Plugin ersetzt bei einem Blogbeitrag das irdische Datum mit dem aventurischen Datum. Seither wurde das Plugin mehr als 1600-x heruntergeladen. Entdeckt habe ich es selbst erst bei zwei anderen Blogs (aber ich habe auch keine Kontrollfunktion eingebaut).

Natürlich sollte das Plugin auch weiterentwickelt werden und kleine Fehler (bei der Umrechnung) sollten im Laufe der Zeit behoben werden. Passiert ist bisher aber leider nichts… bis heute…

Zum dreijährigen Jubiläum des Blogs des schwarzen Auges möchte ich allen Bloggern ein Geschenk machen und hiermit die neue Version von

Aventurien Zeit

veröffentlichen ;)

Weitere Infos und eine Installationsanleitung findet Ihr auf der Download-Seite.

Erfreulicherweise sind in der letzten Zeit ein paar neue DSA-Blogs (wie z.B: Arkanil und Nandurion) zur Blogosphere dazugekommen, welchen ich natürlich das Plugin wärmstens empfehlen möchte.

Rohalstag, den 9. Rondra 1034 Bosparans Fall

You can´t beat the Orkarmee

Es scheint, dass Fantasy im Mainstream angekommen ist. Den Beweis tritt folgendes Video an:

Windstag, den 21. Praios 1034 Bosparans Fall

Kurzer Webtipp: Es gibt was zu gewinnen bei 2w6+6

Auch wenn ich dadurch meine eigenen Gewinnchancen verringere, möchte ich auf das neue Forum/die neue Plattform 2w6+6 hinweisen, welche(s) aktuell ein DSA-Gewinnspiel veranstaltet.

Zu gewinnen gibt es die limitiere Ausgabe des neuen Reginalbandes: “Im Bann des Nordlichts”. Unter den Teilnehmern, welche im Forum einen Beitrag zum Thema “Warum sollte gerade ich den Preis gewinnen” hinterlassen haben, wird dieser tolle Preis verlost. Schaut Euch die Seite und das Gewinnspiel ruhig mal an: http://www.2w6plus6.de/f4-das-schwarze-auge/377-im-bann-des-nordlichts-sonderausgabe-zu-gewinnen.html.

Markttag, den 30. Rahja 1033 Bosparans Fall

Weihnachts-Fundstück: Chaosradio Express 173 – Rollenspiele

Kurz vor den Namenlosen Tagen wünsche ich allen Lesern fröhliche Weihnachten. Ein kleines Geschenk habe ich auf chaosradio.ccc.de entdeckt. Die neueste Episode vom Chaosradio Express beschäftigt sich mit unserem Lieblingsthema: Rollenspiel:

Rollenspiele sind eine beliebte Spielform der besonderen Art. In hohem Maße auf Fantasie und Kommunikation basierend faszinieren Rollenspiele eine große Zahl von Menschen weltweit. Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutern die Rollenspieler Niels Kobschätzki und Sören Pusbatzkies woraus sich diese Faszination ableitet, welche Spielsysteme es gibt und wie man spielt.

Themen: Entwicklung der Rollenspiele aus Konfliktsimulationen; Die Fantasy-Welt von Tolkien; Pen & Paper Rollenspiele und woraus sie bestehen; Dungeons & Dragons; Das schwarze Auge; Charaktere; Wie man spielt; Erfahrungspunkte; Spielwürfel; Rollenspiele und Nerds; die Bedeutung des Kampfes im Rollenspiel; die Stimmung am Tisch; Rollenspieler-Conventions; die Nervosität der Geheimdienste; Regeln; Spieldauer; Computer-Rollenspiele; Charakterbogen; Tabletop; Multimediale Begleitung von Rollenspiel-Sessions; Live-Action-Rollenspiele als Erlebnisurlaub; Läden und Websites für Rollenspiele.

Rollenspiele – Gespielte Zauberwelten auf Papier und im Wald

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Quelle: http://chaosradio.ccc.de/archive/chaosradio_express_173_rollenspiele.mp3
Dauer: 02:22:35h
Teilnehmer: Tim Pritlove (Moderation), Niels Kobschätzki, Sören Pusbatzkies

Viel Spass beim Hören!

Weitere Artikel im Blog des Schwarzen Auges: