Rezension: Riva Mortis von Mike Krzywik-Groß
Meine letzten Erinnerungen an Riva haben mit Käsetoast zu tun und es lag ein Schatten über der Hafenstadt im Norden Aventuriens. Seitdem habe ich leider nichts mehr aus dieser Stadt gehört – bis jetzt. Der Buchtitel von Mike Krzywil-Groß Erstlings verspricht eine Rückkehr nach Riva. Wie tödlich diese Stadt sein kann, soll das Buch Riva Mortis zeigen.
Klappentext:
Riva, die freie Stadt an den Ufern des Kvill. Die horasische Altertumsforscherin Ancalita Balliguri ist nicht sehr angetan davon, die Nachfolge des geistig verwirrten Magisters Scribani anzutreten.
Doch was hat den armen Magister in den Wahnsinn getrieben? Waren es die Geheimnisse des düsteren Riedemoors, in dem sich seit Phexens Sternenregen allerlei merkwürdige und sinistre Gestalten herumtreiben? Gemeinsam mit dem maraskanischen Zauberer Madajin folgt sie einer unheilvollen Spur, die ihr mehr abverlangt, als sie geben kann. Und auf einmal muss sie sich sogar den Dämonen der eigenen Vergangenheit stellen.
Drakensang evtl. auch für PS3 und XBOX360
Nachdem das Wochenende mit bestem Wetter zugegen war, bin ich nicht so richtig zum Bloggen gekommen und möchte jetzt auch nicht über “alte” Kamellen berichten und die News von alveran.org wiederholen. Der gute Leyni hat eine zweite Romanvorstellung geschrieben und möchte Euch also den Roman Todgeweiht ans Herz legen. Vielen Dank für diesen prima Beitrag – weiter so!
Interessant ist für die Drakenwartenden eine kleine Randnotiz: Creative Director Bernd Beyreuther, der uns Drakensang bescheren wird, hat an einer Diskusion von Golem.de teilgenommen. Er beantwortet die Frage, ob Drakensang als Konsolen-Variante erscheinen wird, mit es sei, obgleich schwierig, machbar. Als Konsolen-Ausgabe würde sich natürlich die Reichweite für das Rollenspiel vergrößern. Zunächst müsste jedoch die Nebula-Engine auf andere System portiert werden und dann kann erst Drakensang folgen. Wir dürfen gespannt sein.
Jella
Leynis Leseecke: Todgeweiht
Auch heute möchte ich wieder einen Roman vorstellen, der zwar nicht brandaktuell ist, aber trotzdem einen Blick wert scheint – die Rede ist von Todgeweiht von Markus Tillmanns.
Für den eiligen Leser: Der Klappentext ist gut gelungen und ich muss ihn somit nicht mehr umschreiben, damit nicht zuviel verraten wird:
„In einem abgelegenen Boronskloster im Finsterkamm hält der Tod blutige Ernte :Eine mysteriöse Mordserie hält die Bewohner in Atem und vor den Toren lauern die Orks, begierig, das Kloster beim geringsten Anzeichen von Schwäche zu erstürmen.
Welches Geheimnis umgibt Bewohner und Insassen des Noionitenklosters? Welche Schrecken der Vergangenheit bergen die alten Mauern? Können der junge Krieger Quin und seine Begleiter die Rätsel um die Anlage lösen, oder sind sie selbst schon … todgeweiht?“
Leynis Leseecke: Hohenhag
Jella schreibt:
Ich begrüße an dieser Stelle Leyni als weiteren Gastblogger. Leyni startet hiermit seine Leseecke und dem ersten Beitrag über den Roman Hohenhag von Dietmar Preuß. Danke für diesen Beitrag…
Leynis Leseecke – Bewertungssystem
Für jedes Wertungssystem, das über eine längere Zeit betrieben werden soll, ist eines wichtig: Spielregeln! Deswegen möchte ich als erstes kurz das Wertungssystem erklären. Jeder Roman wurde von mir mindestens 2 Mal gelesen und danach nach folgenden Gesichtspunkten bewertet:
- Inhalt
- Charakterdarstellung
- Aventurische Stimmigkeit
- Schreibstil
- Sonstiges
Die ersten vier Bereiche werden mit einem bis 5 Punkten bewertet, der Punkt Besonderheiten kann dann noch auf oder abwerten. Wollen wir also mit der ersten Rezension beginnen:
Hohenhag – Dietmar Preuß
Kurzzusammenfassung für den eiligen Leser (der das Buch erst noch lesen möchte)
„Beolf und Sidra sind Halbgeschwister aus einem kleinen Wehrdorf im Norden Andergasts, an der Grenze zum Orkland. Als ihr Dorf angegriffen wird, fallen sie in die Hände der Orks und wachsen als ihre Sklaven auf. Eine lange Reise führt sie an der Seite ihres neuen Herren, des Orkschamanen Yrchurack mehrere Jahre durchs Orkland. Für beide ist diese Zeit der Wanderschaft Prüfung und Schule zugleich, und es ist ungewiß, ob sie je wieder Menschen sehen werden, und dabei selbst ihre Menschlichkeit verlieren… schon fast zu spät, scheint sich eine Chance zu ergeben, nach Jahren der Sklaverei wieder Freiheit zu erlangen ….”


