Achtung Spoiler: Wieder ein Beitrag zur Kampagne Im Schatten Simyala. Wer die Kampagne als noch als Spieler erleben möchte, sollte hier nicht weiterlesen. Alle Meister und Spieler aus meiner Gruppe sind recht herzlich eingeladen.

Eintrag vom 4. Rahja 1023 BF:

Es gibt Tage an denen man sich fragt, was Satuaria mit uns plant. Gerade noch rechtzeitig konnten wir Traviane von Falkenwind zur Hilfe eilen und nun …


… nun ist sie von uns gegangen – vergiftet! Nach dem Kampf mit der namenlosen Meute brachten wir Traviane sicher zur Burg Falkenwind und wurden als Gäste zum Fest der Amtseinführung des jungen Frankenwind eingeladen. Wir bezogen unser Zelt, was neben diversen anderen Zelten auf einem Feld neben der Burg aufgeschlagen worden ist und mischten uns unter das Volk. Ein Gauklertrupp ist ebenfalls im Dorf eingetroffen und soll die Bauern und die geladenen Gäste und Adeligen frohlocken lassen. Unter den geladenen Gästen sind unter anderem ein unfreundlicher und unsympatischer Baron namens Wurf von Streitzig, einen charismatischen Geweihten der Firun, ein paar Bedienstete die unter der Knechtschaft der Adeligen mehr oder weniger zu leiden haben. Der Kontakt zu der Baronin und dem Amtsanwärter Allerich, sowie zur Gräfin Quellentanz gestaltete sich besonders schwer. Diese Tatsache ist aufgrund der Vorbereitungen nicht verwunderlich.

Unter den Gauklern befindet sich eine liebe Schwester von mir, die uns die Zukunft prophezeit hat. Große Ereignisse werfen da ihre Schatten voraus. Und dann passierte es mitten in der Nacht – Traviane ist von uns gegangen und ihr Körper wird Sumu zurückgegeben.

Durch einen Schrei wurden wir aus dem Schlaf gerissen (welcher bei mir bei dieser Mada-Phase nicht besonders tief ist). Wir eilten so schnell wie möglich zur Burg aus deren Richtig der Schrei kam. Wir konnten jedoch nur noch den Tod von Traviane feststellen. Offensichtlich wurde sie von der Köchin und deren Sohn mit Rattenpilzen vergiftet. Wir konnten die beiden Schurken gerade noch an der Flucht hindern, jedoch nahm sich die Köchin während des Kampfes selbst das Leben. Der Sohn gestand die Tat und behauptet nun, dass er und seine Mutter von einem Unbekannten angestiftet worden sind. Sie sollten für die Tat ein paar Dukaten und den Wohlwollen des Gottes ohne Namen erhalten.

Die verstorbene Traviane wurde in feuchte Tücher gehüllt und soll morgen begraben werden…

Mal sehen ob ich diese Nacht noch schlafen kann oder ob ich diesem gässlichen Wurf von Streitzig Pickel am den Hintern wünsche. Hier im Zelt wird über die Ereignisse noch heftig diskutiert.