Zurück aus dem Urlaub habe ich natürlich trotz Jetlag sofort angefangen Drakensang zu spielen – da bleibt natürlich wenig Zeit zwischendurch zu bloggen. Nun habe ich aber die ersten Quests erfolgreich abgeschlossen und mache gerade Ferdok unsicher – Zeit für einen ersten Zwischenbericht.

In einem Satz: Drakensang ist sehr liebevoll gestaltet und macht bisher sehr viel Spaß.

Etwas ausführlicher:
Wie damals schon auf der RPC in Münster beginne ich das Spiel mit dem Gang zur Brücke nach Avestreu. Die Umgebung sieht wohl noch ein bisschen schöner aus als auf der Messe, was daran liegen mag, dass das Interface nun vollständig ist und keine Konsolenmeldungen das Gesamtbild beeinträchtigen. Ich nähere mich der Brücke und ein paar Blätter wehen im Wind. Dann werde ich von einem Gardisten begrüßt. Ja, er spricht diesmal auch. Nach den ersten Sätzen muss man dann aber leider weiterlesen. Wie auch alle anderen NPCs im Spiel spricht dieser Gardist nur ein paar Sätze. Sämtliche Figuren, mit denen ich bisher gesprochen habe, wurden von (meiner Meinung nach) sehr guten Sprechern synchronisiert und passen gut zu den Charakteren.

In Avestreu erhält man die ersten Quests, über die ich hier nicht zu viel berichten möchte. Die ersten Gegner sind, wie es wohl in den meisten Rollenspielen der Fall ist: Wölfe und Ratten (was sonst – aber immerhin besser als die Murlocks aus WoW ;)). Die Quests sind abwechslungsreich und haben mir bis dato Spaß gemacht. Frust ist bisher noch nicht aufgekommen, da man die wichtigsten Questziele auf der Minimap markiert vorfindet. Das ewige Suchen nach den Zielen entfällt also. Auch an Humor wurde in diesem Rollenspiel nicht gespart. Die Zwergen-Drillinge waren auf jeden Fall sehr komisch und ich würde mich freuen, wenn solche Elemente auch später im Spiel auftauchen.

Auf alveran.org gibt es Spekulationen zum ersten Patch, der noch in diesem Monat erscheinen soll. Ich konnte eigentlich noch keine größeren Bugs im Spiel feststellen. Zwar bleiben an einigen Stellen die Mitglieder der Party an einer Ecke oder in einer Sackgasse hängen und man muss wieder zurücklaufen und sie aufsammeln – das ist aber bisher auch schon alles.

Die Kämpfe finden in Echtzeit statt, jedoch werden sie zu Beginn automatisch und später nach Wunsch pausiert. In der Pause hat man dann die Möglichkeit die Waffe zu wechseln, eine spezielle Kampfhandlung (wie ein Wuchtschlag) durchzuführen oder einen Zauber zu wirken. Eine Liste von Aktionen kann im Pausenmodus leider nicht zusammengestellt werden, sodass man im Laufe eines Kampfes häufiger in den Pausenmodus wechseln darf. Insgesamt ähnelt das Kampfsystem dem von Baldurs Gate, prima!

Den Questlog möchte in an dieser Stelle besonders erwähnen. Hier werden alle Quests automatisch in der Art eines Tagebuches notiert, was ja noch nichts Besonderes ist. Was mir an dem Tagebuch besonders gut gefällt ist die Unterscheidung von offenen, abgeschlossenen und gescheiterten Quests. Des Weiteren sind ungelesene Quests besonders hervorgehoben, da kann man einfach nichts übersehen.

Nun habe ich für heute aber genug berichtet und werde mich jetzt wieder auf nach Ferdok machen. Natürlich werde ich später weiter über Drakensang berichten und verbleibe mit Aventurischen Grüßen

Jella